Reisen

Copenhagen Guide – Eat. Shop. See.

Juni 6, 2018

Der Urlaub mit meiner Mama in Kopenhagen liegt jetzt etwa 2 Wochen zurück und ich bin immer noch begeistert von dieser Stadt. Da ich bereits Monate vorher meine Pinnwand fleißig mit Kopenhagen Tipps befüllt habe, hatten wir viel vor! Aus diesen tausenden Tipps habe ich meine Highlights zusammengesucht und möchte sie hier mit euch teilen.

EAT.

Ihr werdet mir sowieso nicht glauben wie unglaublich viel wir in diesen fünf Tagen gegessen haben, aber ich kann euch sagen: Es. war. so. lecker.

Paludan Bog&Café

Hier waren wir am letzten Abend essen. Obwohl es eigentlich mehr ein Studentencafé ist, hat dieser Ort so viel Charme, besonders durch die vielen Bücher überall. Wer gerne unkompliziert zu Abend isst und dabei noch das bunte Treiben auf den Straßen beobachten möchte, ist hier richtig.

Torvehallerne

Das sind typische Streetfood Hallen, wie man sie auch aus anderen Städten kennt. Hier gibt es Smørrebrød, frischen Fisch, aber auch einen super schönen Markt mit frischen Blumen, Obst und Gemüse! Grade für einen Mittagszwischenstopp wirklich gut.

Ristorante Italiano

Aus irgendeinem Grund hatten meine Mama und ich in Kopenhagen ständig Lust auf Italienisch. Das Ristorante Italiano sieht von Außen wirklich sehr nach Touri-Hotspot aus, ist aber wirklich so authentisch italienisch! Die Bedienung ist super freundlich und gut gelaunt, genauso wie auch die Pizza richtig gut war.

Illum Rooftop

Das ist die Dachterasse eines Einkaufscenters, von welcher man einen unglaublich tollen Ausblick hat! Dort oben hat man die Möglichkeit zwischen verschiedenen Restaurants zu wählen, wir haben (natürlich) den Italiener genommen und waren wirklich zufrieden.

SHOP.

Einmal vorneweg: Kopenhagen ist teuer. Also wirklich teuer. Das Gemeine ist nur, dass man durch die andere Währung gerne mal durcheinander kommt und den Preis nicht wirklich vor Augen hat. Also unbedingt eine Umrechnungsapp dabei haben! In der Gegend in der wir unterwegs waren, gab es leider nur sehr wenige kleine Shops oder Boutiquen, also haben wir uns auf die etwas größeren Ketten beschränkt. Aber in den Søstrene Grene müsst ihr, das ist ja eh klar!

Sonst waren wir noch im ILLUM, einem Einkaufscenter, wo die Sachen aber auch so unglaublich teuer waren, dass wir nur einmal durchgeschlendert sind. Das HAY House kann ich auch noch empfehlen, aber weniger wegen des Shops, sondern wegen der unglaublichen Wohnung in der er sich befindet. Große helle Räume, riesige Fensterbänke und Fischgrätenparkett. Die Sachen sind auch ganz nett, aber eine Frau neben uns hat sich da ganz passend ausgedrückt: “Die Sachen sind ja wirklich hübsch – aber braucht man sowas?”

SEE.

Amager Strandpark

Es ist wirklich skurril, dass man grade mal 5 Kilometer mit der U-Bahn fahren muss, um diese Halbinsel zu erreichen. Sie liegt direkt vor Kopenhagen und man kann auf ihr wunderbar spazieren gehen, baden oder entspannen. Da wir an einem Feiertag dort waren, begegneten uns besonders viele Einheimische, was wirklich interessant war. Am besten steigt man an der Haltestelle Øresund aus, von dort ist es nur noch ein kurzer Fußweg bis zur Insel.

Botanischer Garten

Ich schätze es liegt auf der Hand, dass unser erster Sightseeingpunkt der Botanische Garten war. Dieser war im Vergleich zu Wien viel kleiner, aber es zeigten sich erstaunlich viele Parallelen, wie die weißen Treppen. Wir hatten außerdem eine witzige Begegnung mit einer Familie, die an diesem Tag die Konfirmation ihrer Tochter feierten und nach jemandem suchten, der Fotos für sie macht. So bin ich mit meiner Mama kurzerhand eingesprungen und haben als Dankeschön auch ein paar Bilder von uns zwei bekommen. Ich muss grade wieder schmunzeln wenn ich daran denke, das war ein toller erster Tag.

Aber auch der Park um den Botanischen Garten ist unglaublich schön, es hat viele Tiere, die man jetzt gar nicht so in einem Stadtpark erwartet hätte. Kurzum, es ist eine kleine Wohlfühloase im Herzen Kopenhagens.

Kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau liegt etwas außerhalb, weswegen wir uns auch für zwei Tage Fahrräder geliehen hatten. Das war eine gute Entscheidung, denn manche Wege sind eben doch zu weit, um sie zu Fuß zu gehen und zu schön, um mit der U-Bahn zu fahren. Rad fahren in Kopenhagen ist auch wirklich angenehm, denn es gibt überall Radwege und alles ist gut ausgeschildert.

Die kleine Meerjungfrau war unglaublich belagert, eine ganze Menschenmasse befand sich vor ihr und man konnte nur kurz einen Blick auf sie erhaschen. Meiner Meinung nach ist es eben eine Meerjungfrauenstatue, ob es sich lohnt den Weg dafür auf sich zu nehmen, muss jeder selbst entscheiden.

Nyhavn

Natürlich haben wir auch andere Tourispots abgeklappert, wie den Nyhavn, dessen Kulisse aber wirklich schön war. Er ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert. Jedoch ist es ziemlich anstrengend mit den vielen Menschen, weswegen ich auch nicht in einem der Restaurants an der Promenade essen würde.

Am Allerschönsten war eigentlich die Zeit zu zweit, die ich mit meiner Mama verbringen durfte. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander, aber zwischen Schule, Terminen und anderem Alltag, verliert man sich dann doch manchmal aus den Augen. Die paar Tage in Kopenhagen haben uns unglaublich gut getan und ich kann es  nur jedem ans Herz legen, mal etwas Ähnliches mit seiner Mama zu unternehmen! Wer sich für meinen Blogbeitrag zu Wien interessiert, kann einmal hier  vorbeischauen.

Jana

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