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Die erste Seite

April 16, 2017

Ich fühl mich grade fast so, als würde ich ein neues Notizbuch beginnen und weiß noch nicht was ich eigentlich schreiben soll. Nachdem mein Blog gehackt wurde war es unglaublich viel Arbeit ihn jetzt erst mal so wieder hinzubekommen. Es liegt aber noch viel mehr Arbeit vor mir meine ganzen alten Beiträge wieder hier einzubinden. Zumindest hab ich sie noch, das war nämlich mein erster Gedanke als ich es gemerkt habe, das wäre nämlich so ziemlich das Schrecklichste für mich gewesen. Das mit den alten Beiträgen kann sich also noch ein wenig hinziehen, aber ich dachte ich schreibe trotzdem mal wieder.

    

Ich bin seit einigen Tagen mit meiner GFS, eine Art Hausarbeit für die Schule beschäftigt. Mein Thema diese Jahr ist „Nirvana – wie eine Band eine ganze Generation prägte“. Ich suche mir eigentlich immer Themen die mich interessieren, sonst könnte ich das vermutlich nicht, 4000 bis 5000 Wörter über etwas zu schreiben wofür ich nicht einen Funken Energie übrig habe. Letztes Jahr schrieb ich über Schizophrenie, aber das Thema dieses Jahr ist ganz anders. Ich höre Nirvana gerne, genau deswegen hab ich mir es auch ausgesucht. Aber eine Arbeit über eine Person, ein Phänomen, zu schreiben ist dann doch ganz anders, als irgendwelche medizinischen Symptome und Behandlungsmethoden aufzulisten. Diesmal habe ich das Gefühl jemandem gerecht werden zu müssen, und ich glaube das ist bei Kurt Cobain so schwierig wie bei keiner anderen Person. Ich schaue mir Interviews von ihm an, lasse seine Stimme und seine Songs im Hintergrund laufen und versuche was ihn bewegt hat, was ihn angetrieben hat, zu verstehen. Er ist so unglaublich komplex, dass es mir ehrlich schwer fällt ihn und Nirvana in ein paar Seiten zu charakterisieren und das im Angesicht der Tatsache dass ich ungefähr sechs Jahre nach seinem Tod geboren worden bin. Ehrlich gesagt bedaure ich das bei jedem Wort das ich über ihn schreibe.

Außerdem war ich vor etwa 3 Wochen in Slowenien für einen Schüleraustausch und wer sich an die Beiträge von Oktober erinnert, weiß dass unsere Austauschschüler erst bei uns waren. Ich wusste also ungefähr was auf mich zukommt und wer mich erwartet. Ich wurde unglaublich liebevoll aufgenommen, sozusagen all das was mir bei unserem Frankreichaustausch gefehlt hat. Mit Blazka habe ich eine ganz liebe Freundin dazu gewonnen, die endlich auch meine Interessen wie für Lyrik geteilt hat. Ich hatte eine unglaublich schöne Woche.

 

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  1. Das tut mir mega Leid, dass du soviel von vorne aufbauen musst. Aber echt ein Glück, dass du deine alten Beiträge noch hast, immerhin!
    Mega spannende Hausarbeit und richtige Einstellung sich Themen zu suchen, die einem eh wichtig sind.

    LG
    Alina

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