Rückblick

Jahresrückblick 2019

Dezember 31, 2019

Für 2018 gab es leider keinen Jahresrückblick, was ich im Nachhinein wirklich bereue! Deswegen dieses Jahr wieder wie die Jahre zuvor: mein kleiner, nostalgischer Abschiedsgruß an das vergangene Jahr.

Januar

Mein Jahr startete mit viel Schnee in München. Die Exkursion mit meinem Ethikkurs stand an und ich kann euch sagen: Die paar Tage waren wunderschön! Unsere Lehrerin war unglaublich bemüht und ermöglichte uns viele Einblicke. Unteranderem besuchten wir ein Hospiz, die Uni in München und ein buddhistisches Zentrum. In meinem Instagram Beitrag schreibe ich noch etwas mehr über diese Erfahrungen.

Außerdem mein stetiger Begleiter dieses Jahr: Blasenentzündungen. Seit 2018 habe ich sie wirklich ständig an der Backe und war zwischenzeitlich wirklich total frustriert. Denn auch an Silvester überraschte sie mich und so fiel unser geplante Abend ins Wasser. Weil dann noch ein paar Umstände schwierig waren, war ich um 0 Uhr tatsächlich alleine auf dem Sofa – ein nicht ganz so schöner Beginn von 2019.

Schon im Januar habe ich mich etwas Besonderes getraut: Ich war Blut spenden! Mein 18. Geburtstag lag noch nicht einmal einen Monat zurück, aber ich wollte mich selbst überwinden. Die Angst war wirklich riesig, aber ich bin wirklich froh, mich getraut zu haben! Letztlich wird mein zweites Mal noch etwas warten müssen (leider hat mich die Ohnmacht direkt danach erwischt), aber es war ein tolles Erlebnis!

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In der LMU München✨ Meine Ethik Exkursion war wirklich super gut, ich habe so viele neue Sachen kennengelernt und viel dazu gelernt. Da war unser Besuch in der Synagoge (normalerweise sehr schwierig da als kein Gemeidemitglied reinzukommen), unsere Vorlesung in der LMU (Gibt es eine christliche Philosophie?), unsere Mediation im buddhistischen Zentrum und zum Schluss der Besuch im Hospiz in München. Letzteres hat mich wohl am Meisten, sagen wir, geprägt. Ich hätte nie gedacht, dass in einem solchen Haus etwas anderes als Trauer und Hoffnungslosigkeit wohnen kann. Es war aber ganz anders: Selten habe ich eine solche Lebensfreunde gespürt, besonders bei den ehrenamtlichen Helfern. Trotzdem war es auch schwer für mich, besonders am Ende, als wir sehr persönliche Worte von Angehörigen an die Verstorbenen lesen durften. Ein Vater schrieb: „Wer sind wir, wenn du nicht mehr da bist?“ – sowas macht mein Herz schwer. ———————————————— #lmumünchen #munichuniversity #lichtblick #munichcity #universitätmünchen #ethikfragen #hospizbesuch #munich #münchenimschnee #janafeinsinnigreist

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Februar

Der Februar startete mit einer zweiten Überwindung: meine Weisheitszähne. Eigentlich ist schon ziemlich lange klar gewesen, dass sie früher oder später rausmüssen. Der Startschuss dazu, hat mich dann aber doch etwas kalt erwischt. Ich wollte das Ganze noch unbedingt vor meinem Abitur erledigt haben, deswegen sollte es also der Februar sein. Ganz ehrlich: eine meiner schlimmsten Erfahrungen, aber ich habe es geschafft! Zum Glück auch alle vier auf einmal, das heißt ich muss kein zweites Mal hin.

Körperliche Überwindung Nummer drei in 2019: mein erstes “richtiges” Piercing. Klar, Ohrlöcher habe ich schon lange, aber seit etwa 3 bis 4 Jahren habe ich mir sehnlichst einen Helix gewünscht! Aber so ängstlich wie ich bei solchen Sachen bin, habe ich es immer wieder verworfen. Mit meiner besten Freundin zusammen, habe ich mich dann aber doch endlich getraut! Eine meiner besten Entscheidungen, denn ich liebe ihn nach wie vor und bin total glücklich damit.

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zwischen wurzeln und fliegen wollen, sitz ich in der schwebe/ zwischen rauswollen, genug vom alltag, gewohnten umfeld haben, genug vom stillsitzen/ ausbrechen wollen, mich selbst entdecken und dabei doch lieber altbekanntes, in mir selbst verranntes, so sehr lieben./ sehnsucht nach orten die ich nicht kenne, heimweh mach mir selbst./ dennoch angst davor, angst vor dem da draußen, der welt die da auf mich wartet. / wer bin ich in dieser welt? kann mich neu erfinden, neu definieren und weiß doch gar nicht ob ich das eigentlich will. in mir der zwiespalt zwischen loslösen und kleben bleiben. zwischen wurzeln und fliegen wollen. —————————————— #zwischenwurzelnundflügeln #thoughts #gedankengänge

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März

Der März war dafür um Einiges unspektakulärer und bestand eigentlich zum größten Teil aus Lernen. Das Abi im April rückte näher und damit wurde auch meine Nervosität umso größer. Außerdem ist der Herzensjunge in seine neue WG nach Schwäbisch Gmünd umgezogen und hat sein Studium begonnen. Also doch ein wenig Aufregung! Außerdem kamen die Abzüge aus unserem gemeinsamen Wien Urlaub an und ich könnte nicht glücklicher darüber sein.

April

Im April ging es eigentlich genau gleich weiter – mit Lernen. Ich verbrachte um die 40 Stunden die Woche damit, allen möglichen Lernstoff in mein Gehirn zu prügeln und dabei irgendwie den Überblick zu behalten. Zwischendrin gab es noch eine kleine Auszeit in der italienischen Schweiz, die wirklich mehr als nötig war. Das gab mir dann auch die Kraft für das anstehende Abitur, weil ich mir davor echt viele Gedanken gemacht habe. Am Ende des Aprils war ich auf jeden Fall mit meinen Nerven ziemlich am Ende.

Mai

Am 8. Mai war es dann endlich geschafft – das Abitur! Danach folgten viele Feiern und Partys unter freiem Himmel um das neue Gefühl der Freiheit so richtig auszukosten. So viel Ballast viel von mir ab und ich konnte die letzten Schulwochen noch so richtig genießen. Das war auch die perfekte Gelegenheit um das Geburtstagsgeschenk an meine Freundin einzulösen: ein Wochenende in Straßburg. Einfach mal Zeit zu zweit, unglaublich gutes Essen und lange Gespräche. Das war wirklich nötig. Außerdem habe ich die ersten, warmen Sonnenstrahlen genossen.

Juni

Der Endspurt meines nächsten großen Projekts, in das ich mich sozusagen direkt nach dem Abi gestürzt habe: die Abizeitung. Ehrlich gesagt hätte ich niemals gedacht, mir damit so viel Arbeit aufzuhalsen. Ich verbrachte jede freie Minute damit, mit InDesign beizubringen, Lehrern und Mitschülern nachzulaufen und irgendwie diese Deadline einzuhalten. Es waren wirklich ein paar anstrengende Wochen! Aber dafür hat es sich wirklich gelohnt: Am Ende das fertige Ergebnis in den Händen halten zu können und seine Arbeit zufriedenstellend erledigt zu haben. Außerdem habe ich wieder mit meiner Familie ein paar schöne Tage in der Schweiz verbracht und mein Traumkleid für den Abiball gefunden! Mailand haben wir auch einen kleinen Besuch abgestattet.

Und was ich fast vergessen hätte: Ganz am Ende des Monats erlebte ich noch ein besonderes Highlight: Das Community Festival in London, mit The Kooks. Ich liebe diese Band schon so lange und es war ein unglaublich großer Traum, sie einmal live zu sehen! Das ganze Wochenende war wirklich mehr als perfekt und hat mir einen weiteren Glücksmoment in 2019 geschenkt.

Außerdem habe ich meine Abiturergebnisse bekommen und damit die Nachricht, dass ich mein Abi bestanden habe! Ich habe auch mein persönliches Ziel erreicht und war einfach mehr als zufrieden mit mir.

Juli

Dieser Monat war dann wieder wirklich vollgepackt. Zuerst musste ich mich um die Deko für unseren Abiball kümmern, was gar nicht mal so easy peasy war, wie ich zuerst dachte. Dafür war dann der Abend umso schöner und wirklich genauso wie ich ihn mir vorgestellt hatte! Der Moment der Zeugnisübergabe war ganz besonders. Es war also der perfekte Abschluss für meine Schulzeit.

Mit relativ wenig Zeit dazwischen, ging es dann mit meiner Stufe nach Kroatien auf unsere Abschlussfahrt. Eine Woche voller Partys, Strand und Sonne – die perfekte Belohnung nach dem ganzen Abistress. Ich habe die Zeit in vollen Zügen genossen und hätte mir nichts schöneres vorstellen können. Ein Waldbrand hat das ganze zwischendurch etwas durcheinander gebracht, aber trotzdem war es einfach toll.

Nur ein paar Tage daheim, stand dann direkt der Familienurlaub auf Kreta an. Das griechische Essen war ein Traum und genauso auch die Zeit dort.

August

Der erste, komplett freie Monat. Und damit auch der Monat, der nur meiner Schwester und mir gehörte. Wir reisten mit dem Zug erst nach Amsterdam, dann nach Paris und zum Schluss noch nach Nizza. Es war eine der schönsten Reisen die ich je gemacht habe und ich habe die intensive Zeit mit meiner Schwester sehr genossen. Dazu schreibe ich vielleicht auch noch einen extra Post, mal sehen.

September

Den letzten Sommertag verbrachte ich wie die letzten Jahr mit dem Herzensjungen an der Iller – lesen und baden. Die Tage danach habe ich mit dem intensiven Ausmisten und Entrümpeln verbracht, was meine Seele wirklich sehr viel leichter gemacht hat.

Ende September stand dann die Reise nach Porto an. J. und ich haben ein paar wunderschöne Tage in der Stadt und am Meer verbracht und haben eigentlich die meiste Zeit einfach nur unglaublich gut gegessen.

Oktober

Im Oktober war ich eigentlich ständig am Arbeiten, weil ich mein neues Praktikum angefangen habe. Dafür habe ich viele Bilder und Content für Instagram produziert. Außerdem gab es besonders viel Liebe für den Hund.

November

Im November habe ich besonders viel gebacken: Zimt- und Apfelschnecken. Sonst war der Monat außer der Arbeit ziemlich ruhig und plätscherte so vor sich hin. Aber gegen Ende hatten wir noch eine wunderschöne Familienauszeit im Allgäu.

Dezember

Wohnungssuche. Das beschreibt den Dezember wohl am Besten. Nachdem ich ungefähr eine Millionen (ist natürlich gar nicht übertrieben) Anfragen verschickt hab, hatte ich zwei Besichtigungen. Davon war die zweite tatsächlich erfolgreich und ich habe jetzt wirklich eine Wohnung und kann es selbst noch gar nicht richtig fassen.

2019 war wirklich ein unwirkliches Jahr, weil einfach so viel passiert ist. Ständig war etwas los und ich habe so viel erlebt, wie in wohl noch keinem Jahr. Die wunderschönste Zeit hatte ich mit den besten Eltern, meiner tollen Schwester und meinem liebsten J. Danke für das wunderschöne Jahr mit euch!

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