Journaling

Meine Habit Tracker und wieso du auch einen führen solltest

November 2, 2018

Das Bullet Journaling, die Habit Tracker und ich haben eine lange Reise hinter uns. Als ich mit dem Filofaxing anfing, waberte auch dieses Phänomen durch meinen Kopf. Das wurde dann aber immer wieder verworfen, weil: zu zeitaufwendig, zu “kreativ” (da keine Vorlage) und und und.

Deswegen habe ich auch genügend Notizbücher in denen Entwürfe und Zeichnungen zu finden sind, die ich jedoch nie weiter geführt habe. Das Filofaxing hat dann aber irgendwann auch nicht mehr funktioniert. So bin ich die letzten 2-3 Jahre auf einen normalen Kalender umgestiegen. Mir hat aber etwas gefehlt um mich kreativ auszudrücken. Deswegen habe ich im Juli diesen Jahres das Projekt “Bullet Journaling” nochmal in Angriff genommen.

Ich muss zugeben, es ist schon deutlich mehr Überwindung auf ein komplett weißes Blatt zu zeichnen. Anders als beim Filofax, bei dem man vorgegebene Einlagen hat. Aber man darf nicht vergessen, was das Bullet Journaling einem bietet: mehr Freiraum bei der Gestaltung. Ich bin nicht mehr eingeschränkt, kann den einen Monat so und den nächsten Monat anders gestalten und mich so frei ausleben. Besonders interessant waren dabei für mich die Habit Tracker.

Dabei geht es im Prinzip um die Aufzeichnung von Gewohnheiten, beispielsweise um den Schlaf oder das Wasser trinken. Ich habe euch meine Habit Tracker bereits auf meinem Instagramaccount gezeigt und von euch kam der Wunsch, die Habit Tracker einmal ausgefüllt zu sehen. Deswegen dieser Blogbeitrag. Aber wieso überhaupt einen Habit Tracker führen? Welche Vorteile bringt das mit sich?


Den eigenen Körper besser verstehen

Der erste wichtige Punkt liegt auf der Hand: wenn man seinen Schlaf, seine Schritte und alles andere über einen Monat lang aufzeichnet, erkennt man Zusammenhänge. Diese fallen einem erst nicht auf, aber wenn man das alles vor sich hat, ist es offensichtlich. Dazu ist mein Ruhepuls noch sehr interessant, den ich durch mein FitBit Armband ermitteln kann. Aber auch ohne ein solches Armband hat man genug Daten, die man in einen solchen Tracker eintragen kann.

Den Tag reflektieren

Es ist für mich mittlerweile ein Ritual geworden, entweder morgens oder abends meine Habit Tracker auszufüllen. Ich kann dann reflektieren wie mein Tag heute war wenn ich es abends eintrage, oder weiß wie sich mein Körper heute verhalten wird, wenn ich meinen Schlaf am Morgen einzeichne. Ich lebe so viel bewusster und sehe, welche Auswirkungen psychischer Stress oder meine Laune auf meinen Körper hat und umgekehrt.

Neue Gewohnheiten in den Alltag einbringen

Meinen richtigen Habit Tracker, also dort wo ich wirklich Gewohnheiten eintrage, ist noch etwas mehr als Reflektion. Hierbei geht es auch darum, sich aktiv Sachen vorzunehmen, wie beispielsweise weniger Fleisch zu essen, und diese dann zu tracken. Also sozusagen einen Überblick zu haben, wie oft man diese oder jene Sache wirklich durchziehen konnte. Außerdem ist es ein ziemlicher Ansporn dann doch konsequent in seinen Vorsätzen zu sein, wenn man am Abend das Kästchen ausmalen kann.


Welche Tracker ich nutze

Ich nutze momentan eine Kombination aus drei verschiedenen Trackern. Darunter ist mein Habit Tracker den ich grade schon erwähnt habe, mit dem ich spezielle Gewohnheiten überwache und aufzeichne.

Dann habe ich noch meinen “Big Tracker”, auf dem ich meinen Schlaf, meine Laune, meine Zeit am Handy und mein momentanes Stresslevel eintrage. Diese vier Dinge in einem Tracker zu haben ist besonders vorteilhaft, da sie meiner Meinung nach sehr eng miteinander zusammenhängen. Ich trage dort auch meinen Zyklus ein, da er ebenfalls Einfluss auf die genannten Faktoren hat.

Die Mondphasen habe ich sowohl in meinem “Big Tracker”, als auch in meinem “Health Tracker” mit eingebaut. Ich spüre die unterschiedlichen Phasen nämlich sehr, besonders an meiner Laune und meinem Schlaf und kann das so noch besser verfolgen. In diesem “Health Tracker” (sorry übrigens für die ganzen englischen Bezeichnungen, hört sich halt doch besser als “Gesundheitstracker an…) zeichne ich meinen Schlaf, meinen Ruhepuls, meine Schritte und meine aktiven Minuten pro Tag auf. Das geht mit meiner FitBit App, beziehungsweise mit meinem FitBit Tracker, jedoch kann man so einen Tracker auch ohne ein zusätzliches Gerät führen. Hier ermittle ich zusätzlich den Durchschnitt, beziehungsweise die Gesamtanzahl, der Eintragungen pro Woche.



Ich hoffe, ich konnte euch das Thema “Habit Tracker” etwas näher bringen, inklusive seiner Vorzüge! Falls ihr mehr solcher Beiträge sehen wollt, könnt ihr mir gerne auf Instagram folgen.

Inspiration zum Bullet Journaling allgemein, findet ihr auf meinem Pinterest Board:

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